Mit «Schwammstadt» zum klimaangepassten Wassermanagement im Siedlungsgebiet

Ausgeprägtere Hitzeperioden und intensivere und häufigere Starkregen werden durch den Klimawandel häufiger auftreten, das sagen alle Klimamodelle voraus. Höchste Zeit also, dass Gemeinden und Städte das Wassermanagement und die Infrastruktur anpassen und neu ausrichten. Aber wie? Der Verband Schweizer Abwasser- und Gewässerschutzfachleute VSA will mit seiner strategischen Initiative «Schwammstadt» konkrete Hilfestellungen und Standards erarbeiten und die Gemeinden und Städte in der klimaangepassten Ausgestaltung der Zukunft unterstützen.

Gemäss Wikipedia ist Schwammstadt oder (englisch) Sponge-City ein Konzept der Stadtplanung, anfallendes Regenwasser in Städten lokal aufzunehmen und zu speichern, anstatt es lediglich zu kanalisieren und abzuleiten. Dadurch sollen Überflutungen bei Starkregenereignissen vermieden, das Stadtklima verbessert und die Gesundheit von Stadtbäumen gefördert werden.

Schwammstadt erklärt von Bloomberg TV

Ziel

Unser Ziel ist es, dass die «gute Praxis» des klimaangepassten Wassermanagements (mit begrünten Dächern, Feuchtgebieten, Rückhaltebecken, Teichen und Entwässerungsgräben sowie naturnahen Grün- und Freiraumflächen) in der Schweiz zum nachhaltigen Standard wird. Dieser ist nicht nur Antwort auf die Klimarisiken (Starkregen und Trockenheit/Hitze) sondern garantiert durch Natur-, Erholungs- und Spielflächen auch eine hohe Lebensqualität und Biodiversität.

Projektstand

Wichtige Projektpartner konnten gewonnen werden und die Finanzierung des Projektes ist ab Anfang 2022 für drei Jahre gesichert. Die Projektleiterin bzw. ein Projektleiter Schwammstadt konnte inzwischen ebenfalls gefunden werden. Eine erste Sitzung der konstituierten Begleitgruppe ist für Ende Februar 2022 geplant.

Kontakt

Für Fragen steht Ihnen Stefan Hasler, Direktor VSA, gerne zur Verfügung